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07.08.2011
Eine Hand am Meister-Cup!
Das Lambertz-Team siegt beim HTC Blau-Weiß Krefeld mit 4:2


Mit dem sprichwörtlich letzten Aufgebot machte der TK Kurhaus sich auf die Reise nach Krefeld, und kommt dennoch mit einem Sieg und den nötigen Punkten zurück in die Kaiserstadt. Noch am Freitag hatte Teamchef Alexander Legsding tiefe Sorgenfalten auf der Stirn. Viele Kurhaus-Profis waren entweder verletzt oder auf der ATP-Tour unterwegs. Doch auch die „Not-Elf“ der Aachener war für die Krefelder eine Nummer zu groß, und somit konnte auch die letzte Auswärtshürde in dieser Saison genommen werden. Zwei Erfolge in den abschließenden Doppeln brachten das Lambertz-Team auf die Siegerstraße und sicherten den Auswärtssieg. „Das war heute wieder ein richtiger Krimi“, gab der Teamchef Alex Legsding am Ende des Tages zu. „Ich bin sehr erleichtert, dass wir mit dem Sieg die Tabellenspitze verteidigen konnten!“
 
 
Überragender Stebe sichert ersten Punkt
 
Das erste Match des Tages für das Lambertz-Team betritt Cedrik-Marcel Stebe. Im Kampf um den ersten Punkt hatte er es mit Franco Skugor zu tun. Doch der Kroate hatte gegen den deutschen Newcomer nicht den Hauch einer Chance. Wieder einmal in beeindruckender Marnier spielte Stebe konzentriert auf und sicherte sich souverän den ersten Satz mit 6:2. Noch besser lief es für den Aachener Neuzugang im zweiten Durchgang. Ohne große Probleme wurde auch dieser mit 6:1 gewonnen. „Sehr beeindruckend wie Cedrik-Marcel heute wieder aufgespielt“, freute sich Legsding im Anschluss der Partie. „Stebe hatte zu jeder Zeit das Spiel im Griff!“ Der erste wichtige Punkt für das Team von Trainer Carsten Arriens war perfekt.
 
Zwei Niederlagen bringen Krefeld in Führung
 
Die nächsten beiden Einzel liefen leider nicht erfolgreich für den TK Kurhaus. Weder Leonardo Tavares noch der 19-jährige Kevin Krawietz konnten ihre Spiele gewinnen. Dabei hatten beide durchaus ihre Möglichkeiten. 
 
In seinem Debüt für das Kurhaus-Team lag Kevin Krawietz im ersten Durchgang gegen Dennis van Scheppingen zwar schnell mit 0:4 hinten, kämpfte sich jedoch zurück und hatte Breakbälle zum 4:4. Doch das Glück war dem jungen Deutschen an diesem Tage nicht hold, und somit ging Satz 1 mit 6:4 verloren. Auch im zweiten Durchgang war der Krefelder Spieler der bessere Mann auf dem Court und Krawietz musste sich auch hier mit 6:4 geschlagen geben. „Kevin hat sich zu Beginn der Partie etwas einschüchtern lassen, aber er hat nie aufgegeben und etwas unglücklich heute verloren“, resümierte Alex Legsding die Partie des Neulings.
 
Einen besseren Start erwischte Leonardo Tavares gegen Matteo Viola. Der Kurhaus Profi sicherte sich den ersten Satz mit 6:4 und lag im zweiten Satz schon mit einem Break und 4:3 in Führung. Doch der Portugiese musste das Re-Break hinnehmen, verlor Satz 2 mit 4:6 und zog auch im Champions-Tie-Break mit 9:11 den Kürzeren. Krefeld hatte mit dem zweiten Sieg die Führung übernommen. Aachen lag mit 1:2 zurück.
 
Reister bezwingt Junqueira
 
Julian Reister ging angeschlagen in die Partie gegen Diego Junqueria. Mit Knieproblemen musste er schon bei der Partie gegen Düsseldorf passen. Diesen Sonntag musste er jedoch notgedrungen ran und enttäuschte seine Mannschaft nicht. Gegen einen unangenehm zu spielenden Junqueira erwischte Reister einen Schnellstart und sicherte sich Satz 1 mit 6:4. Junqueira steckte jedoch nie auf und gewann den zweiten Durchgang mit 7:6 (7:4). Jetzt sollte ein spannender Champions-Tie-Break für die Entscheidung sorgen. Und hier behielt Reister die besseren Nerven. Mit 10:7 gewann der Deutsche und glich vor den beiden Doppeln auf 2:2 aus.
 
Trainerfuchs Arriens lässt Aachen jubeln
 
„Die Aufstellung der beiden Doppel war eine taktische Meisterleistung unseres neuen Trainers“, freute sich Teamchef Legsding am Ende des siegreichen Tages. Der Trainer ließ die beiden Deutschen Stebe und Reister zusammen spielen. Und die Kommunikation unter den Profis klappte hervorragend. Zwar gingen die Krefelder van Scheppingen und Junqueira im ersten Satz mit 6:4 in Führung, aber Stebe und Reister sicherten sich Satz 2 mit 6:2 und hatten im Champions-Tie-Break beim Stande von 9:6 bereits drei Matchbälle. Das Krefelder-Duo konnte anschließend jedoch vier Punkte in Folge machen und ebenfalls einen Matchball herausspielen, aber am Ende siegte das Deutsche Duo nach einem packenden Fight mit 12:10.
 
Das zweite Aachen-Doppel Tavares und Cermak schonten die Nerven der Verantwortlichen und fuhr mit 6:3 und 6:1 einen ungefährdeten Sieg gegen Skugor/Viola ein. Das Kurhaus-Team hatte den Sieg in der Tasche. Jetzt reicht dem Lambertz-Team am letzten Spieltag bereits ein Remis zum dritten Titelgewinn nach 2008 und 2009. 
 
 





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