Deutscher Meister 2008, 2009, 2011 +++ Deutscher Meister 2008, 2009, 2011 +++ Deutscher Meister 2008, 2009, 2011 +++ Deutscher Meister 2008, 2009, 2011 +++ Deutscher Meister 2008, 2009, 2011 +++ Deutscher Meister 2008, 2009, 2011 +++ Deutscher Meister 2008, 2009, 2011 +++ Deutscher Meister 2008, 2009, 2011 +++ Deutscher Meister 2008, 2009, 2011 +++ Deutscher Meister 2008, 2009, 2011 +++
31.07.2011
Das Tor zum 3. Titel steht weit offen!
Der TK Kurhaus gewinnt gegen den Rochusclub Düsseldorf mit 4:2


 Riesenjubel im Aachener Kurpark. Im Spitzenspiel der Tennis-Bundesliga besiegt das Lambertz-Team den Rochusclub aus Düsseldorf und stößt das Tor auf dem Weg zum Titelgewinn weit auf. „Besser hätte es nicht laufen können!“ freute sich ein überglücklicher Carsten Arriens nach den Spielen. Und auch Teamchef Alex Legsding freute sich über den Sieg gegen den starken Ligakonkurrenten: „Jetzt ist der Titel zum Greifen nahe!“ Bereits nach den Einzeln führte der TK Kurhaus mit 3:1. Der Doppelsieg von Kohlschreiber und Darcis machte letztlich den Sieg perfekt.
 
Kohlschreiber fehlt die Konstanz
 
Das erste Spiel auf dem Centre Court gehörte Philipp Kohlschreiber. Die Nummer 2 des Lambertz-Teams traf auf Rui Machado. Und Kohlschreiber erwischte einen guten Start ins Spiel. Mit einem Break vor führte er schnell 2:1. Doch Kohlschreiber konnte den Vorteil nicht nutzen, machte zu viele Fehler und überließ seinen Kontrahenten das Spiel. Der Düsseldorfer Machado trumpfte nun richtig auf und gewann Satz 1 mit 6:2. Völlig verändert zeigte sich der Kurhaus-Profi dann im zweiten Durchgang. Wieder startete der Bayreuther mit einem Break in die Partie und lag sofort mit 2:0 vorne. Konzentriert und souverän spielte Kohli seinen Stiefel runter und holte sich Satz 2 mit 6:2. Jetzt musste der Champions-Tie-Break die Entscheidung bringen. Und hier riskierte der Düsseldorfer Machado alles. Mit harten Schlägen von der Grundlinie machte er Kohlschreiber das Leben schwer, führte souverän mit 6:2 und hatte vier Matchbälle beim Stand von 9:5. Am Ende gewann Rui Machado mit 10:7. Der Auftakt für Aachen war misslungen, der erste Punkt weg.
 
Starker Stebe bezwingt Korolev
 
Heimpremiere für Cedrik-Marcel Stebe. Nach seinem Einzelsieg in Nürnberg wollte der deutsche Newcomer auch das Publikum in Aachen von seinen Qualitäten überzeugen. Zu Beginn war der Kurhaus-Profi jedoch etwas nervös und lag mit 1:3 zurück. Doch Stebe fing sich schnell, erhöhte das Tempo und ließ Korolev laufen. Der Deutsche glich zunächst zum 3:3 aus und ließ keinen Spielgewinn für Korolev mehr zu. Mit 6:3 wurde der erste Satz nach Hause gebracht. Im zweiten Satz lag Stebe dann wieder mit 1:3 und 3:5 zurück. Doch kämpfte er sich zurück und glich am Ende zum 6:6 aus. Im anschließenden Tie-Break ließ Korolev dem Kurhaus-Profi keine Chance und Stebe verlor mit 6:7 (3:7). Der anschließende Champions-Tie-Break war dann an Spannung nicht mehr zu überbieten. Beide Kontrahenten lieferten sich eine regelrechte Schlacht von der Grundlinie. Doch der Deutsche behielt die Nerven und siegte mit 10:8. „Am Anfang war ich etwas nervös, aber dann habe ich mich wieder auf mein Spiel konzentriert. Es war ein geiles Gefühl vor heimischer Kulisse zu gewinnen“, freute sich Stebe im Anschluss der Partie. Der erste Punkt für Aachen war unter Dach und Fach.
 
Darcis macht kurzen Prozess mit Beck
 
Im dritten Einzel des Tages kämpfte Steve Darcis gegen Andreas Beck. Der Belgier spielte vor allem im ersten Satz überragend und siegte mit 6:2. Im zweiten Satz zeigte der Düsseldorfer Beck etwas mehr Gegenwehr und konnte Darcis sogar einmal den Aufschlag abnehmen. Doch der Kurhaus-Profi ließ sich in seinem Spiel nicht beirren und sicherte auch den zweiten Satz mit 6:3. „Eine starke Vorstellung von Darcis“, lobte Legsding seinen Schützling nach dem Spiel. „Vor allem beim eigenen Aufschlag war Steve heute souverän.“ Der zweite Punkt wanderte auf das Aachener Konto.
 
Mayer verzaubert Aachener Publikum 
 
Im Topspiel des Tages traf die Kurhaus Nummer 1 Florian Mayer auf den Spanier Pablo Andujar. Im ersten Satz fand Mayer zunächst nicht richtig zu seinem Spiel und lag mit einem Break 1:3 hinten. Doch Mayer verbesserte sein Spiel, glich zum 3:3 aus hatte bei Aufschlag Andujar beim Stand von 5:4 den ersten Satzball. Andujar konnte letztlich sein Aufschlagspiel doch noch erfolgreich gestalten und somit musste der erste Satz im Tie-Break entschieden werden. Auch hier sahen die Zuschauer ein enges Match, aber am Ende siegte der Lambertz-Profi mit 7:6 (7:5). Im zweiten Satz zeigte Mayer dann seine ganze Klasse und produzierte reihenweise Jubelschreie beim Aachener Publikum. Andujar hatte gegen die deutsche Nummer 1 nicht den Hauch einer Chance und wurde von dem Kurhaus-Profi regelrecht über den Platz gescheucht. Am Ende siegte Mayer souverän mit 6:1 und erspielte den dritten Punkt für das Lambertz-Team. „Am Anfang war es schwer für mich in Spiel zu kommen“, resümierte Mayer seine Partie. „Doch vor allem im zweiten Satz hab ich richtig gut gespielt und verdient gewonnen.“
 
Kohlschreiber und Darcis sichern den Sieg
 
Während Florian Mayer und Dominik Meffert relativ chancenlos gegen das Düsseldorfer Duo Beck/Andujar mit 3:6 und 3:6 unterlagen, machten es Kohli und sein Partner Darcis auf dem Nebenplatz besser. Zwar ging der erste Satz  gegen Düsseldorfs Duo Emmerich/Brown auch mit 3:6 verloren, aber Kohlschreiber/Darcis schlugen im zweiten Durchgang zurück und gewannen Satz 2 mit 6:3. Der Champions-Tie-Break sollte ein letztes Mal an diesem Tage die Entscheidung bringen. Und hier lief am Anfang alles für Aachen. Mit 5:0 ging das Lambertz-Duo in Führung, aber Düsseldorf kam nochmal auf 7:6 ran. Am Ende behielten Kohli und Darcis jedoch die Nerven und siegten mit 10:6. Der Sieg war perfekt und der Jubel im prall gefüllten Kurpark kannte keine Grenzen.





© Tennis Klub Kurhaus Bad Aachen 2000-2011 - Alle Rechte vorbehalten
Lambertz